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Durchschnittlicher wahrer Bereich

Standard

Average True Range (ATR) – FX Replay-Benutzerhandbuch

Die ATR ist ein Volatilitätsindikator, der anzeigt, wie stark sich der Preis in einem bestimmten Zeitraum bewegt. Bei FX Replay ist sie ein wichtiges Instrument, um Stopps anzupassen, Ziele zu setzen und das Risiko in jeder Teststrategie zu bestimmen.

Was es misst

  • Volatilität – nicht die Richtung.
  • Berechnet die Tatsächliche Spanne, das die größte von folgenden ist:
    1. Aktueller Höchststand – Aktueller Tiefststand
    2. |Aktueller Höchststand – Vorheriger Schlusskurs|
    3. |Aktueller Tiefststand – Vorheriger Schlusskurs|
  • Das Ergebnis wird dann über eine festgelegte Anzahl von Kerzen gemittelt (Standard: 14 Perioden).

Wie man es bei FX Replay verwendet

  • Steigende ATR → Zunehmende Volatilität – der Markt dehnt sich aus.
  • Sinkende ATR → Abnehmende Volatilität – der Markt zieht sich zusammen oder konsolidiert sich.
  • Hoher ATR-Wert → Es ist mit stärkeren Kursschwankungen zu rechnen (ideal für Breakout-Trades).
  • Niedriger ATR → Rechne mit engen Kursschwankungsbereichen (halte Ausschau nach Setups für eine Rückkehr zum Mittelwert).

Umsetzbare Anwendungsfälle

  • Platzierung des Stop-Loss: Setzen Sie Stopps 1,5–2 ATR vom Einstiegspunkt entfernt, um normale Marktschwankungen zu vermeiden.
  • Festlegung von Kurszielen: Setzen Sie Gewinnziele auf ein Vielfaches des ATR (z. B. 2× ATR über dem Einstiegskurs).
  • Positionsgröße: Passen Sie das Handelsvolumen an den ATR an, damit das Risiko pro Trade konstant bleibt.
  • Breakout-Strategien: Addieren oder subtrahieren Sie den ATR vom Schlusskurs der ersten Kerze der Sitzung, um Ausbruchsniveaus zu ermitteln; dies bestätigt, dass die Bewegung über genügend Spielraum verfügt, um sich fortzusetzen.
  • Volatilitätszonen: Zeichnen Sie ATR-Hüllkurven (Kurs ± ATR) ein, um während der Wiedergabesitzungen Bereiche mit hoher bzw. niedriger Volatilität zu visualisieren.

Mehr Infos

Tipp:
Misst die Volatilität, nicht die Trendrichtung Höhere ATR = weiter auseinanderliegende Stop-Loss-Platzierung
Am besten zu verwenden mit:
ADX oder RSI für das Handelsmanagement